Sterbefälle

Renten von Verstorbenen

Renten werden monatlich im Voraus gezahlt. Sie enden mit Ablauf des Monats, in dem der Berechtigte verstirbt. Rentenzahlungen, die nach diesem Zeitpunkt noch von der Behörde vorgenommen werden, müssen wieder zurückgezahlt werden. Die Hinterbliebenen sind daher verpflichtet, die Rentenbehörde bzw. die zuständige deutsche Auslandsvertretung sofort vom Tode des Rentenberechtigten zu unterrichten und sämtliche Scheck- oder sonstigen Zahlungen, die nach dem Tode des Rentenberechtigten eingehen, zurückzuleiten. Bitte beachten Sie hierbei, dass es auch nach Anzeige des Todes aus banktechnischen Gründen noch bis zu sechs Wochen dauern kann, bis die Zahlungen eingestellt werden. Auch diese Zahlungen sind zurückzuleiten.

Ferner ist der zuständigen Behörde eine Sterbeurkunde im Original oder in beglaubigter Form zuzuleiten.

Sofern der Verstorbene noch Anspruch auf Zahlung rückständiger Rentenbeträge hatte (z. B. wegen rückwirkender Rentenerhöhung), können diese Beträge nur an die Erben des Verstorbenen ausgezahlt werden. Die Erbfolge ist nachzuweisen, in der Regel durch Vorlage eines Erbscheins.

Bestattungskosten:
Bestattunskosten werden normalerweise nicht erstattet. Es gibt Ausnahmen, Informationen bekommen Sie bei Ihrer Rentenkasse.

Für Sterbemitteilungen (und Antrag Witwenrente) können Sie auch folgendes Formular herunterladen