Bilaterale Wissenschaftskooperation

Die Wissenschaftskooperation zwischen Argentinien und Deutschland hat in den letzten Jahren an Dynamik gewonnen und sich in vielen Bereichen vertieft. Die Schwerpunkte der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) werden von einer Gemischten WTZ-Kommission festgelegt, die sich zuletzt im März 2016 in Buenos Aires traf.

Max-Planck-Partnerinstitut in Buenos Aires

Max-Planck-Partnerinstitut Buenos Aires

Die Max-Planck-Gesellschaft ist in Argentinien besonders engagiert und koordiniert von Buenos Aires aus ihre Aktivitäten in Lateinamerika. 2012 wurde das CONICET-Max-Planck-Partnerinstitut für biomedizinische Forschung in Buenos Aires (IBioBA) im Wissenschaftszentrum  Polo Científico Tecnológico eröffnet.

Radioteleskop in La Plata

Radioteleskop AGGO in La PLata

Geodätische Messungen zur Aktualisierung globaler Referenzsystem erfordern ein global gleichmäßig verteiltes Netz von Beobachtungsstationen. Das existierende Punktfeld weist große Lücken insbesondere auf der Südhalbkugel auf. Eine Verbesserung der Situation wird durch den Einsatz von AGGO (Argentine-German Geodetic Observatory)  in La Plata/Argentinien erreicht.

Max-Planck-Labor für Strukturbiologie, Chemie und molekulare Biophysik (LMPbioR) in Rosario

Max-Planck-Labor für Strukturbiologie in Rosario

2014 wurde das Max-Planck-Labor für Strukturbiologie, Chemie und molekulare Biophysik (LMPbioR) in Rosario (Provinz Santa Fe) eingeweiht.

Fraunhofer Innovation Network »Morgenstadt“

Die Fraunhofer Gesellschaft (FhG) arbeitet seit 2015 im Rahmen ihres Netzwerkes  »Morgenstadt / City of the Future“ mit der Stadt und der Provinz Buenos Aires intensiv zusammen. Die argentinische Metropole mit ihren 17 Mio. Einwohnern ist die erste südamerikanische Stadt im Innovationsnetzwerk.

Forschungsschiff Austral

Forschungsschiff „Austral“

Mitte 2015 wurde das deutsche Forschungsschiff „Sonne“ an den neuen Eigner, den argentinischen Forschungsrat (CONICET), übergeben. Nach erfolgreichem Umbau steht das Schiff unter seinem neuen Namen „Austral“ seither der gemeinsamen Meeresforschung zur Verfügung.

Pierre-Auger-Observatorium

In Malargüe, Provinz Mendoza, besteht seit 2008 das Pierre-Auger-Observatorium, die weltweit größte Detektoranlage für die Messung von kosmischer Strahlung höchster Energie. Mehrere deutsche Forschungseinrichtungen wirken am Pierre-Auger-Projekt mit: neben dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind die RWTH Aachen, das Max-Planck-Institut für Radioastronomie  Bonn, die Universität Hamburg, die Universität Siegen und die Bergische Universität Wuppertal vertreten.

Labors „La.Te.Andes“ für Thermochronologie

2015 startete der Bau des Labors „La.Te.Andes“ für Thermochronologie zur Gesteinsanalyse in der Provinz Salta. Es ist eine “Public-Private-Partnership“-Initiative der Universität  Heidelberg, des argentinischen Rats für wissenschaftlich-technologische Forschung (CONICET) und des im Bereich Geologie tätigen argentinischen Unternehmens GEOMAP.

Bilaterale Wissenschaftskooperation

Die Doktorandin Jenny La Verde aus Venezuela arbeitet im Labor des Wernigeröder Robert-Koch-Instituts.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Deutscher Akademischer Austausch Dienst

Informationen über das deutsche Hochschulsystem und das Studieren in Deutschland, insbesondere auch zu den "International Degree Programmes", Zulassung zum Studium in Deutschland, Fördermöglichkeiten des DAAD, Sprachprüfungen, Sommerkursen und zum Leben in Deutschland