Max-Planck-Partnerinstitut Buenos Aires

Max-Planck-Partnerinstitut in Buenos Aires Bild vergrößern Max-Planck-Partnerinstitut in Buenos Aires (© Deutsche Botschaft Buenos Aires)

Die Max-Planck-Gesellschaft ist in Argentinien besonders engagiert und koordiniert von Buenos Aires aus ihre Aktivitäten in Lateinamerika. 2012 wurde das CONICET-Max-Planck-Partnerinstitut für biomedizinische Forschung in Buenos Aires (IBioBA) im Wissenschaftszentrum  Polo Científico Tecnológico eröffnet.

Vorrangiges Ziel des Instituts ist die interdisziplinären Grundlagenforschung in der Molekular- und Zellbiologie mit Fokus auf chronischen, neurodegenerativen Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer und neuen Behandlungen.

Ende 2013 folgte ein Max-Planck-Verbindungsbüro für ganz Lateinamerika, das ebenfalls im Polo Científico Tecnológico untergebracht ist.

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Das CONICET-Max-Planck-Partnerinstitut für biomedizinische Forschung in Buenos Aires (IBioBA) wird seit seiner Einweihung im Jahr 2012 im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und dem argentinischen Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation in Kooperation mit dem argentinischen Rat für wissenschaftlich-technologische Forschung (CONICET) betrieben und ist Teil des neuen Forschungscampus „Polo Científico″ in Buenos Aires. Basis war vor allem die mehr als 20 Jahre währende Zusammenarbeit zwischen argentinischen Forschern und Max-Planck-Wissenschaftlern, insbesondere von Florian Holsboer, Direktor am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München, und dem Argentinier Eduardo Arzt, der Gründungsdirektor des Partner-Instituts ist und zudem seit 2005 Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie.

Nach mehrjähriger Bauzeit konnte das Institut 2012 im Stadtteil Palermo in Buenos Aires auf dem ehemaligen Gelände des Weinguts Bodega Giol in einem Gebäude des „Polo Científico“ eingerichtet werden.

Vorrangiges Ziel des Instituts ist die Förderung der interdisziplinären Forschung in der Molekular- und Zellbiologie mit besonderem Fokus auf der Identifizierung der molekularen Basis von physiologischen und pathologischen Prozessen und Mechanismen von chronischen Krankheiten und mutmaßlichen neuen Behandlungen. Zu diesem Zweck hat das Institut Wissenschaftler aus mehreren Fachrichtungen mit unterschiedlichen Fachkompetenzen – von molekularer Modellierung und chemischer Biophysik bis hin zur Molekular- und Zellbiologie sowie Tiergenetik und -physiologie – eingebunden. Dieser interdisziplinäre Ansatz wird auch in der Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen auf dem „Polo Científico″ verfolgt.

Die Forschungsaktivitäten am IbioBa erfolgen in enger Kooperation mit Max-Planck-Instituten. Besonders intensiv gestaltet sich derzeit die Zusammenarbeit mit dem MPI für biophysikalische Chemie, Göttingen, dem MPI für Herz-und Lungenforschung, Bad Nauheim, und dem MPI für molekulare Physiologie, Dortmund.

Darüber hinaus stehen Weiterbildung, beispielsweise für PostDocs, sowie die Rückführung argentinischer Wissenschaftler aus dem Ausland im Mittelpunkt der Institutsaktivitäten. Bisher konnte das IBioBA sechs argentinische Wissenschaftler von führenden internationalen Forschungszentren zur Rückkehr gewinnen.

Internet: 

Webseite des IBioBA (auf Englisch)

Webseite der Max-Planck-Gesellschaft